Projekte

Doctoral School Closed Carbon Cylce Economy (DS CCCE)
Interdisziplinäres Promovierenden-Kolleg zum Übergang zu geschlossenen Kohlenstoffkreisläufen

Die Doctoral School Closed Carbon Cylce Economy (DS CCCE) ist ein interdisziplinäres Promovierenden-Kolleg. Im Rahmen eines Promotionsprogramms entwickeln die Mitglieder der DS CCCE ein interdisziplinäres Verständnis für relevante Fragestellungen, um langfristig den Übergang zu geschlossenen Kohlenstoffkreisläufen meistern zu können. Aufgegriffen werden u.a. technische, naturwissenschaftliche, juristische, ökonomische, sozialwissenschaftliche und ethische Aspekte. Am Lehrstuhl Energiesysteme und Energiewirtschaft wird im Rahmen der DS CCCE die Transformation der Energieversorgung in Deutschland im Kontext der Beendigung der Kohleverstromung und der weiteren Integrierung regenerativer Anlagen untersucht.

Projekt-Homepage: http://www.rdccce.rub.de/doctoralschool/index.html.de

Laufzeit: 2019 – 2022

Ansprechpartner /in:
Prof. V. Bertsch
Dr.-Ing. J.Röder
M. Sc. S. Pathe

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Act Elegancy
Ermöglichung einer Ökonomie mit reduzierten Kohlenstoffemissionen durch die Kombination von Wasserstoff und CCS

Ziel des multinationalen ACT-Projektes ELEGANCY ist es, die Dekarbonisierung des europäischen Energiesystems durch Nutzung von Synergien zwischen CCS (Carbon Capture and Storage) und Wasserstoff (H2) zu beschleunigen. Die Einführung von CCS verzögert sich aufgrund fehlender Geschäftsmodelle, der flächendeckende Einsatz von H2 wird durch Kosten und Verfügbarkeit großer Mengen sauberen Wasserstoffs behindert. Die fünf partizipierenden Länder Norwegen, England, Niederlande, Schweiz und Deutschland wollen u.a. in Fallstudien die Kombination einer Wasserstoffinfrastruktur mit CCS untersuchen und bewerten, zudem soll ein Planungstool entwickelt werden. Die Ruhr-Universität Bochum ist im Rahmen des Research Department Closed Carbon Cycle Economy (RD-CCCE) interdisziplinär mit fünf Instituten vertreten. So werden zu den ingenieurswissenschaftlichen Aspekten auch sozialwissenschaftliche, makroökonomische und juristische Aspekte in der deutschen Fallstudie berücksichtigt.

Projekt-Homepage: https://www.sintef.no/elegancy

Laufzeit: 2017 – 2020

Ansprechpartner /in:
Prof. V. Bertsch
M. Sc. Stefan Flamme


Kryolens
Kryogene Luftenergiespeicherung

Durch das Projekt Kryolens sollen ausgehend vom aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik Verbesserungspotenziale der Flüssigluft-Energiespeichertechnologie erforscht werden, mit dem Ziel, je nach Einsatzszenario eine möglichst effiziente Variante bereitstellen zu können. Gleichzeitig soll der Technologie-Reifegrad erhöht werden, um im Anschluss an das Projekt die großtechnische Demonstration und Kommerzialisierung der LAES-Technologie zu ermöglichen. Der EE bearbeitet im Projekt die Untersuchung der wirtschaftlichen Erfolgsaussichten und die ökobilanziellen Bewertungen der Nutzung der LAES-Technologie. Anhand dieser Analysen soll eine Entscheidungsgrundlage geschaffen werden, ob und inwiefern die Energiespeicherung mittels flüssiger Luft zur Deckung des zukünftig zu erwartenden Bedarfs an großtechnischen Stromspeichern geeignet ist.

Unterstützt durch: Uniper Technologies GmbH, RWE Power AG und Vattenfall Europe Generation AG

Laufzeit: 2016 – 2019

Ansprechpartner /in:
Prof. Dr.-Ing. H.-J. Wagner
M. Sc. Marc Fiebrandt
Dr.-Ing. Julian Röder


GW-Ruhr
Entwicklung von innovativen und effizienten Wärmenutzungskonzepten unter Berücksichtigung der Bergbauinfrastruktur im Ruhrgebiet

Das Projekt Gruben-Wasser-Ruhr (GW-Ruhr) hat sich zum Ziel gesetzt, eine klimafreundlichere Energieversorgung anhand von vorhandener Bergbauinfrastruktur zu realisieren. Der Fokus soll auf der Grubenwasserwärmenutzung in direkter Nähe zum Standort liegen. Mögliche Kältebedarfe, die durch die direkte Kühlung mit Grubenwasser bedient werden können, werden ebenfalls berücksichtigt. Die Wärme- bzw. Kälteangebote sind in entsprechende Netze zu integrieren und durch den Verbund mehrerer Akteure optimiert zu nutzen.
Durch die Substitution von konventionellen Energieträgern sollen zukünftig Ressourcen geschont und der CO2-Ausstoß dauerhaft reduziert werden. Hierbei gewonnene Erkenntnisse sollen auf weitere Projekte übertragen werden, die sich mit einer ähnlichen Thematik auseinandersetzen. Der Wissenstransfer und der Aufbau eines Akteursnetzwerks steht dabei im Vordergrund.

Projekthomepage: http://www.gw-ruhr.rub.de

Laufzeit: 2016 – 2019

Ansprechpartner /in:
Prof. Dr.-Ing. H.-J. Wagner
M. Sc. Lisa Altieri
M. Sc. Michel Gross

M. Sc. Tobias Reiners